Katholische Kindertageseinrichtung Sankt Bonifatius

Klänge im KiTa-Alltag


Klänge im KiTa-Alltag
Klänge im KiTa-Alltag
Klänge im KiTa-Alltag
Klänge im KiTa-Alltag

Wir, Ines Wellering und Nicole Schmidt, sind Erzieherinnen in einem Familienzentrum in Rheine/Westfalen. Durch eine Inhouseschulung lernten wir Heike Haverbeck vom PHI kennen. Alle Erzieherinnen der Einrichtung nahmen an diesem ersten Workshop "Klangschalen - Mit allen Sinnen spielen und lernen" teil und waren verzaubert von der Wirkung der Klänge. Im Anschluss an den Workshop entschieden wir uns als Team, das Klangmassage I - Seminar zu absolvieren. Somit war der Grundstein gelegt, die Klangschalen in den Kita-Alltag zu integrieren. Uns beide begeisterte die Arbeit mit den Klängen so sehr, dass wir uns direkt entschieden weitere Seminare vom PHI zu besuchen. Innerhalb eines Jahres konnten wir stolz auf drei verschiedene zertifizierte Abschlüsse blicken:

  • 1. Peter Hess® – KliK®-Expertin
  • 2. Peter Hess® - Entspannungstrainerin für Klang- und Fantasiereisen by Emily Hess
  • 3. Peter Hess® - Klangmassagepraktikerin

Unser Arbeitergeber, die kath. Kirchengemeinde St. Antonius in Rheine, unterstützte uns sehr. Auch hatten wir das große Glück Klangmaterial kaufen zu dürfen. Damit konnten die Klangschalen schnell in den Kita-Alltag einziehen.

In den Gruppenräumen richteten wir "Klanghöhlen" ein. Die Kinder haben im Freispiel jederzeit die Möglichkeit, sich mit den Klangschalen zurückzuziehen. Allein, zu zweit oder dritt schlägeln sie die Schalen achtsam an. Manchmal holen sie sich auch noch andere Schalen dazu. Die Kinder stellen sie sich auf oder neben den Köper und geben sich allein oder gegenseitig eine kleine Klangeinheit. Schön zu sehen ist dabei, wie ruhig sie sind. Hier lässt sich nonverbale Kommunikation, vor allen Dingen bei sehr jungen Kindern oder bei Kindern, deren Muttersprache nicht deutsch ist, beobachten. Der Blick geht ins Leere und sie tauchen einfach ab, obwohl noch mitunter 18 andere Kinder im Alter von 2-6 Jahren um sie herum spielen. Die Pausen können zwischen 2-10 Minuten andauern, bevor die Kinder wieder ins Spiel gehen.

Da lässt sich beobachten, dass sie achtsamer im Umgang miteinander sind. Die Lautstärke der Gruppe ist wesentlich geringer. Als Aufräumsignal oder als Signal zum Zuhören reicht der Impuls eines leisen Koshi-Klangspiels. Klangangebote werden von allen Kindern geliebt und eingefordert.

In Sitzkreisen, als Begrüßungsritual oder vor dem Mittagessen, auf dem Wickeltisch in der Bauecke.... überall lässt sich die Klangschale einbauen.

Hier ist die Klangschale ein "Wunschbrunnen". Immer, wenn ein Kind sie anschlägelt, darf es sich in dieser Tierwelt etwas wünschen ( Alina, 5 Jahre)

Aber auch Quatsch machen ist erlaubt. Wenn die Schale mit Wasser gefüllt, nicht nur bis zum "Springbrunnen", sondern bis zum "Vulkan" angeschlägelt wird. Wer will, darf sich einer "Gesichtsdusche" unterziehen. Auch bei Bewegungsangeboten wird die Klangschale eingesetzt. Falls wir einen Gong einsetzen möchten, fragen wir die Kinder, ob sie das möchten. Hier sind die Empfindungen der Kinder sehr unterschiedlich.

Seit wir die Klangschalen kennen, können wir eine innere Gelassenheit verspüren. Wir reden als Erzieher viel weniger und es muss nicht immer alles zu 100 % durchgeplant sein. Zu Hause sowie auf der Arbeit steht in fast jedem Raum eine Klangschale. Manchmal haben wir schon früh morgens das Bedürfnis sie anzuschlägeln. Die Klangschalen helfen uns, unsere innere Balance zu halten.

Kontakt

Leiterin:
Ulla Wolters

Friedrich-Ebert-Ring 241, 48429 Rheine
Nordrhein-Westfalen

E-Mail: kita.stbonifatius-rheine@bistum-muenster.de
Telefon: 05971 / 80 169 650

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